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Es ist gar nicht so leicht, sich vorzustellen, was da in den letzten
acht Runden der GLW mit dem SV Kainach „abgegangen“
ist. Nach 18 Runden mit 7 Punkten abgeschlagen Träger der roten Laterne,
keiner gab mehr einen Pfifferling auf den Klassenerhalt. Eine letzte „Notmaßnahme“
hieß da: Trainerwechsel -und siehe da, als Vali Kiendler das Ruder des eigentlich schon gesunkenen
Schiffes ergriff, nahm dieses wieder Fahrt auf, neuer Wind kam in die Segel,
und so entstand ein Lauf, den man sich in den kühnsten Träumen nicht mehr
vorzustellen wagte: 8 Spiele – 22 Punkte, am Ende Platz 10 in der Tabelle
und alles eitel Wonne….
Aber trotz allem, am gestrigen Tag war ein Stück harte Arbeit und
auch eine gehörige Portion Glück vonnöten, um den Tabellennachbarn aus dem
Rebenland niederzuringen. Diese wussten natürlich auch, „wie spät es war“,
zwei Absteiger aus der ULW sowie
zwei Aufsteiger aus den 1. Klassen bedingen rein rechnerisch drei Absteiger
aus der GLW, darum entstanden schon weit vorm dem Anpfiff hitzige
Diskussionen und Spekulationen auf den Zuschauerrängen…
Und daran erkennt man, wie eng Glück und Elend zusammenlagen:
Sieg, Ende aller Sorgen, bei einem Remis – und das wäre dem Spielverlauf
nach durchaus möglich gewesen – hätte man wahrscheinlich die nächsten zwei
Wochen „weiterspekulieren“ müssen.
Das Match selbst von beiden Seiten sehr intensiv geführt aber - wahrscheinlich mit diesem Hintergrund –
beileibe keine Offenbarung
Die erste gute Möglichkeit für den SVK nach ca. 20 Minuten, Heimo Vötsch tankt sich auf der rechten Seite durch flankt
ideal auf Christoph Nemetz, doch dessen Kopfballaufsetzer
geht neben das Tor…
Gleich darauf wird ein Gästeangreifer halblinks in gute
Schussposition gebracht, doch Martin Scherz kann den Flachschuss arretieren.
Etwas mehr als eine halbe Stunde war gespielt, Eckball für Rebenland,
Verwirrung in der Kainach – Abwehr und die Nr. 5
der Gäste drückt den Ball aus kurzer Distanz über die Linie (33.)
Lediglich drei Minuten später ein Bombenfreistoss von Patrick Stoff
aus gut 25m und es steht 1:1 !
Das war`s aber auch schon bis zum
Pausenpfiff, auch Hälfte zwei brachte vorerst keine offensiven Highlights,
etwas aktiver die Gäste und hätte deren Angreifer nach einer knappen Stunde
in aussichtsreicher Position das Leder nicht neben die Stange gesetzt, wer weiss…
Auf der anderen Seite wurde aber eine der wenigen guten Szenen des
SVK in Hälfte zwei mit einem Treffer belohnt: Christoph Nemetz
nimmt sich in Herz, setzt sich gegen zwei Abwehrspieler durch und gegen
seinen Flachschuss (69.) ist der Rebenland – Keeper machtlos….
Ab jetzt wurde dem Schlusspfiff von Referee Robitsch
mehr schlecht als recht entgegengezittert, mehrere regelrechte
Eckballserien für die Gäste waren die Folge, und als diese in der
Nachspielzeit sogar den Goalie in den
gegnerischen Strafraum warfen, wird Roman Egger nach einem Abpraller in Szene gesetzt und
kann alleine auf das leere Rebenland – Gehäuse zulaufen…..
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