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Der unbedingt notwendige Sieg ist eingefahren.
Bei einem Punkteverlust im direkten Abstiegsduell wäre das Vorhaben „Klassenerhalt“
wahrscheinlich in weite Ferne gerückt. Dabei machten sich in der Vorbereitung auf das Match Sorgenfalten
bei Trainer Kiendler bemerkbar, galt es doch, die verletzungsbedingten Ausfälle von Michael
Fraissler, Marko Grabar
und Roman Egger sowie Daniel Schweighart (Bundesheer) zu kompensieren.
Dieses gelang vom Start weg recht gut, bereits nach fünf
Spielminuten ging der SV Kainach in Führung: Eckball
von rechts durch Sinisa Odorjan
und Christoph Nemetz ist per Kopf zur Stelle.
Aber anstatt jetzt nachzusetzen, ließ man das Spiel dahinplätschern
und als sich der UFC Söding vom Schock des frühen
Verlusttreffers erholt hatte, kamen die Gäste immer besser ins Spiel und
errangen ein deutliches Übergewicht in puncto
Ballbesitz.
Der SVK stand bis zur Pause zu tief, man versuchte lediglich, mit
hohen Bällen aus der Abwehr heraus die Spitzen einzusetzen, ein nicht sehr
erfolgversprechendes Unterfangen. Wirklich gute Möglichkeiten waren in
Hälfte eins hüben sowie drüben praktisch Mangelware.
Kurz nach dem Wiederbeginn dann die Erlösung für die Heimischen und
es ging alles sehr schnell, drei Tore binnen acht Minuten behielten das
Team von Trainer Kiendler auf der Siegerstraße: Eine Freistossgranate von Patrick Stoff
aus fast 30m kann Söding-Goalie Hartner nur kurz wegschlagen,
Martin Hofer ist richtig postiert und staubt in Minute 50 zum 2:0 ab.
Vier Minuten später überläuft Sinisa Odorjan auf der rechten Außenbahn die Gästeabwehr und
bringt den Ball ideal zur Mitte, wo Heimo Vötsch
keine Mühe hat, die Kugel zum 3:0 im Södinger Kasten
unterzubringen.
Und im 4-Minuten-Takt ging es weiter, in Minute 58 krönt „Sini“ Odorjan seine Leistung
mit einem Treffer aus kurzer Distanz zum 4:0 – Endstand.
Danach gab es bis zum Abpfiff eigentlich nicht mehr viel
Erwähnenswertes, Kainach musste mit dem
komfortablen Vorsprung im Rücken nicht mehr, Söding
war sichtlich gezeichnet von den kurz aufeinanderfolgenden Verlusttoren.
Ein schwerer Wermutstropfen ist den drei Punkten aber beigemengt,
Kapitän Christian Höller musste in Minute 71 nach einem unnötigen Foul das
Feld verlassen, alte Schulterverletzung wieder akut, eine längere Pause
droht…
Auch bleibt dem SVK nicht viel Zeit zum Auskosten des Sieges,
bereits am kommenden Freitag mit Beginn um 18:30 Uhr muss das nächste
schwere Auswärtsspiel in Gr. St. Florian absolviert werden.
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