GLW, 19. Runde, Sa. 24.04.2010, 17:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

GASV Pölfing Brunn

:

SV Kainach

0

:

3

                  (0

:

2)

 


 

 

                                        Tore

                        Heimverein

                        Gastverein

 

Odorjan Sinisa (3., Elfer)

Egger Roman (41.)

Christoph Nemetz (65.)

 

 

 

 

 

 

 

Spielbericht

 

Einstand nach Maß für den neuen KM-Trainer Valentin Kiendler. Erstes Spiel, erster Sieg nach einer wahrlich unendlich langen Durststrecke, und dieser –auch dem Ergebnis nach – absolut verdient. Schon in der Vorbereitung auf die Begegnung hatte man gespürt, die Mannschaft will einen „Neustart“ und damit auch die drei Punkte.

Wie oft hatte man in der Vergangenheit ein Match praktisch mit 0 : 1 begonnen, diesmal war es umgekehrt.

Bereits in Minute drei ein Foul am durchgebrochenen Roman Egger, Spielleiter Laposa zeigt sofort auf den Elfmeterpunkt und Sinisa Odorjan verwandelt den Strafstoss sicher.

Danach zwei, drei weitere gute Möglichkeiten für den SVK, man verabsäumte es aber vorerst, den Vorsprung auszubauen. So setzte z.B. Roman Egger einen Kopfball aus aussichtsreicher Position über die Querlatte, einen Bombenschuss von Marko Grabar konnte der Goalie der Heimischen hervorragend parieren. Pölfing Brunn war in erster Linie mit Distanzschüssen gefährlich, anfangs wurden auch einige brenzlige Bälle hinter die neu formierte Kainacher Viererkette gespielt, wobei Martin Scherz, der diesmal wieder das Gehäuse hütete, aber stets auf dem Posten war.

Nach anfänglichen Abstimmungsproblemen standen sie jedoch wie ein Felsen, Kokelj – Hofer – Stoff – Höller, wie sie da hießen. Aber auch das Mittelfeld um die beiden „Zentralen“ Nemetz und Sorger sowie rechts Thomas Eisner und die Sturmläufe von Marko Grabar auf der linken Außenbahn hatte man zuletzt selten in derartiger Form gesehen.

Ein idealer „Einfädler“ war der diesmal im Angriff aufgebotene „SiniOdorjan.

Ein Tor selbst erzielt, eines in Minute 41 Roman Egger ideal aufgelegt. Gegen dessen Flachschuss war der Goalie machtlos und man ging mit einem Zweitorevorsprung in die Halbzeitpause.

Trotzdem wollte aber in Spielabschnitt zwei keine rechte Beruhigung der Gemüter und damit des Spiels aufkommen, zu oft hatte man in der Vergangenheit einen komfortablen Polster „vergeigt“, das hatte sich in den Köpfen der Akteure sicher festgesetzt.

Man war in der 2. Halbzeit bemüht, die Vorgaben des Trainers umzusetzen: Keine Bälle unnötig verschenken und selbst aggressiv in jeden Zweikampf gehen. Das gelang mit Fortdauer des Spiels immer besser und so bekam man den Gegner und damit auch das Match mehr und mehr in den Griff.

Und als Christoph Nemetz in Minute 65 einen Abwehrfehler der Hausherren per Kopf zum 0:3 nützte, war das Match praktisch gelaufen, einzig und allein die „Ampelkarte“ für Martin Hofer eine Minute vor dem Abpfiff ist bei diesem Spielstand als „Wermutstropfen“ zu bezeichnen.

Nachdem der UFC Söding im Sonntagspiel gegen den Tabellenführer Heimschuh eine bittere 0:3 –Schlappe einstecken musste, ist der „Strohalm“ an den sich die Kiendler-Mannen jetzt klammern müssen, noch nicht abgerissen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, und wenn die Akteure des SVK jetzt weiter so zu Werke gehen, wie in Pölfing-Brunn, wird die Hoffnung – alle Mutmaßungen über Ligaumschichtungen oder Vereinsauflösungen  außer Acht lassend – überhaupt nicht sterben…