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Einstand nach Maß für den neuen KM-Trainer Valentin Kiendler. Erstes Spiel, erster Sieg nach einer wahrlich
unendlich langen Durststrecke, und dieser –auch dem Ergebnis nach – absolut
verdient. Schon in der Vorbereitung auf die Begegnung hatte man gespürt,
die Mannschaft will einen „Neustart“ und damit auch die drei Punkte.
Wie oft hatte man in der Vergangenheit ein Match praktisch mit 0 : 1 begonnen, diesmal war es umgekehrt.
Bereits in Minute drei ein Foul am durchgebrochenen Roman Egger,
Spielleiter Laposa zeigt sofort auf den
Elfmeterpunkt und Sinisa Odorjan
verwandelt den Strafstoss sicher.
Danach zwei, drei weitere gute Möglichkeiten für den SVK, man
verabsäumte es aber vorerst, den Vorsprung auszubauen. So setzte z.B. Roman
Egger einen Kopfball aus aussichtsreicher Position über die Querlatte,
einen Bombenschuss von Marko Grabar konnte der Goalie der Heimischen hervorragend parieren. Pölfing Brunn war in erster Linie mit Distanzschüssen
gefährlich, anfangs wurden auch einige brenzlige Bälle hinter die neu
formierte Kainacher Viererkette gespielt, wobei
Martin Scherz, der diesmal wieder das Gehäuse hütete, aber stets auf dem
Posten war.
Nach anfänglichen Abstimmungsproblemen standen sie jedoch wie ein
Felsen, Kokelj – Hofer – Stoff – Höller, wie sie
da hießen. Aber auch das Mittelfeld um die beiden „Zentralen“ Nemetz und Sorger sowie
rechts Thomas Eisner und die Sturmläufe von Marko Grabar
auf der linken Außenbahn hatte man zuletzt selten in derartiger Form
gesehen.
Ein idealer „Einfädler“ war der diesmal im
Angriff aufgebotene „Sini“ Odorjan.
Ein Tor selbst erzielt, eines in Minute 41 Roman Egger ideal
aufgelegt. Gegen dessen Flachschuss war der Goalie
machtlos und man ging mit einem Zweitorevorsprung
in die Halbzeitpause.
Trotzdem wollte aber in Spielabschnitt zwei keine rechte Beruhigung
der Gemüter und damit des Spiels aufkommen, zu oft hatte man in der
Vergangenheit einen komfortablen Polster „vergeigt“, das hatte sich in den
Köpfen der Akteure sicher festgesetzt.
Man war in der 2. Halbzeit bemüht, die Vorgaben des Trainers
umzusetzen: Keine Bälle unnötig verschenken und selbst aggressiv in jeden
Zweikampf gehen. Das gelang mit Fortdauer des Spiels immer besser und so
bekam man den Gegner und damit auch das Match mehr und mehr in den Griff.
Und als Christoph Nemetz in Minute 65
einen Abwehrfehler der Hausherren per Kopf zum 0:3 nützte, war das Match
praktisch gelaufen, einzig und allein die „Ampelkarte“ für Martin Hofer
eine Minute vor dem Abpfiff ist bei diesem Spielstand als „Wermutstropfen“
zu bezeichnen.
Nachdem der UFC Söding im Sonntagspiel
gegen den Tabellenführer Heimschuh eine bittere 0:3 –Schlappe einstecken
musste, ist der „Strohalm“ an den sich die Kiendler-Mannen
jetzt klammern müssen, noch nicht abgerissen. Die Hoffnung stirbt
bekanntlich zuletzt, und wenn die Akteure des SVK jetzt weiter so zu Werke
gehen, wie in Pölfing-Brunn, wird die Hoffnung –
alle Mutmaßungen über Ligaumschichtungen oder Vereinsauflösungen außer Acht lassend – überhaupt nicht
sterben…
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