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Mit
einem Blick auf die aktuelle Tabellensituation war vor Spielbeginn die
Ausgangslage deutlich umrissen: Erster gegen Letzter, Heimschuh musste
zudem die St. Stefaner aus dem „Genick
schütteln“, da diese mit dem gestrigen Auswärtssieg in Florian den
Punkterückstand egalisiert hatten. Kainach musste
danach trachten, den Kontakt zu Söding und
Spielfeld nicht zu verlieren.
Da
würden die Trauben aber doch hoch hängen, war im Vorfeld von den
Zuschauerrängen zu hören, und es war auch letztendlich schon vom Resultat
her eine klare Angelegenheit für den Tabellenführer.
Hätte
jedoch nicht sein müssen, auf keinen Fall.
Vorweg
gesagt, das Spiel selbst war weder dort noch da eine Offenbarung,
Fehlpasses in Serie, viel Kampf, noch mehr Krampf.
Die
Entscheidung – wie sooft schon in den letzten Runden – fiel wieder einmal
durch Individualfehler - diese begangen
wieder einmal durch Kainacher Akteure.
Bereits
in Minute drei eigentlich ein Flankenball von der rechten Seitenoutlinie auf das Kainacher
Gehäuse und Martin Scherz muss hinter sich greifen….wieder ein Treffer in
der Wies-Tonart und man beginnt ein Spiel
praktisch mit 0 : 1.
Dann
praktisch im Gegenzug die erste von drei aufeinanderfolgenden dicken
Möglichkeiten für die Heimmannschaft und es war jeweils die Kainacher Nr. 9 - Christoph Nemetz,
der das Leder zum einen in aussichtsreicher Position in den „dritten Stock“
jagte, zum andern den gegnerischen Tormann anschoss, und und und…
Effizienter
die Gäste, als Gerald Sorger in Minute 40 auf die
Heimschuher Nr. 10 vergaß, hatte dieser keine
Mühe aus halbrechter Position den herausgeeilten Kainacher Goalie zum zweitenmal zu
bezwingen.
Gleich
darauf tankt sich Christoph Nemetz auf der
rechten Seite durch, Maßflanke auf Sinisa Odorjan und dieser scort per
Kopf zum Anschlusstreffer. Also wieder mit Hoffnung in die Kabine, die aber
bald nach Wiederbeginn wiederum böse erschüttert wurde.
Gerade
mal vier Minuten waren in Hälfte zwei gespielt, man lässt die Heimschuher Nr. 10 ungehindert den Ball annehmen und
aus 20 oder 22 Metern abziehen. Ein satter Schuss in die - vom Goalie aus gesehen – rechte Ecke und es steht 1:3.
In
Minute 61 keimt abermals Hoffnung auf, Foul am durchgebrochenen Michael Fraissler und Sinisa Odorjan versenkt den dafür verhängten Elfmeter zum 2:3.
Aber
anstatt jetzt auf den Ausgleich zu drängen, lediglich unschöne Szenen und
wieder einige „Dummheiten“ auf Kainach Seite.
Zuerst
stürmt der Heimschuher Trainer nach dem
Elfertreffer auf das Spielfeld, um Schiri Zangerle
seinen Unmut kundzutun, als sich die Gemüter etwas beruhigt hatten „Hecht
Nr. 1“: Thomas Eisner lässt im Strafraum das Bein stehen, ein unnötiger,
aber völlig gerechtfertiger Foulelfer: Martin
Scherz errät die richtige Ecke und kann den Strafstoss parieren…..aber der
Referee lässt den Penalty wiederholen, was war
passiert? „Lapsus Nr. 2“: Patrick Stoff war lange vor dem Elferschuss in
den Strafraum gelaufen, deswegen das Ganze von vorn und diesmal trifft der Heimschuher Reinegger
souverän (74.). Gleich darauf ein Brutalo-Foul desselben an Gerald Sorger
und die „Ampelkarte“ (75.)war die logische Folge. Dies erzürnt wohl seinen
Mannschaftskollegen mit der Nr. 8 über alle Maßen, was er allzu deftig zum
Ausdruck bringt, der nächste Ausschluss (76.), diesmal „reinrot“.
Wer
jetzt in der Schlussphase wegen der Dezimierung der Gäste einen Sturmlauf
auf deren Gehäuse erwartet hatte, wurde enttäuscht, das wirklich traurige
an der Partie, denn in fast zwanzig Spielminuten (inkl. Nachspielzeit)
konnte man die 9 Heimschuher nicht einmal in
Bedrängnis bringen…..
Ein
in allen Belangen unrühmliches Spielende brachte die Bierdusche, die dem
Schiri beim Abgang durch einen „Fan“ vom Balkon des Vereinsgebäudes verabreicht
wurde, was wohl eine saftige Geldstrafe für den Verein nach sich ziehen
wird.
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