GLW  15. Runde, So. 28.03.2010, 14:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

SV Kainach

:

SV Heimschuh

2

:

4

                  (1

:

2)

 


 

 

                                        Tore

                        Heimverein

                        Gastverein

Odorjan Sinisa  (42., 61. Elfer)

 

Süss Meik (3.)

Stojanov Milivoj (40., 49.)

Reinegger Markus (74. Elfer)

 

 

 

 

 

 

 

 

Spielbericht

 

Mit einem Blick auf die aktuelle Tabellensituation war vor Spielbeginn die Ausgangslage deutlich umrissen: Erster gegen Letzter, Heimschuh musste zudem die St. Stefaner aus dem „Genick schütteln“, da diese mit dem gestrigen Auswärtssieg in Florian den Punkterückstand egalisiert hatten. Kainach musste danach trachten, den Kontakt zu Söding und Spielfeld nicht zu verlieren.

Da würden die Trauben aber doch hoch hängen, war im Vorfeld von den Zuschauerrängen zu hören, und es war auch letztendlich schon vom Resultat her eine klare Angelegenheit für den Tabellenführer.

Hätte jedoch nicht sein müssen, auf keinen Fall.

Vorweg gesagt, das Spiel selbst war weder dort noch da eine Offenbarung, Fehlpasses in Serie, viel Kampf, noch mehr Krampf.

Die Entscheidung – wie sooft schon in den letzten Runden – fiel wieder einmal durch Individualfehler -  diese begangen wieder einmal durch Kainacher Akteure.

Bereits in Minute drei eigentlich ein Flankenball von der rechten Seitenoutlinie auf das Kainacher Gehäuse und Martin Scherz muss hinter sich greifen….wieder ein Treffer in der Wies-Tonart und man beginnt ein Spiel praktisch mit 0 : 1.

Dann praktisch im Gegenzug die erste von drei aufeinanderfolgenden dicken Möglichkeiten für die Heimmannschaft und es war jeweils die Kainacher Nr. 9 - Christoph Nemetz, der das Leder zum einen in aussichtsreicher Position in den „dritten Stock“ jagte, zum andern den gegnerischen Tormann anschoss, und und und

Effizienter die Gäste, als Gerald Sorger in Minute 40 auf die Heimschuher Nr. 10 vergaß, hatte dieser keine Mühe aus halbrechter Position den herausgeeilten Kainacher Goalie zum zweitenmal zu  bezwingen.

Gleich darauf tankt sich Christoph Nemetz auf der rechten Seite durch, Maßflanke auf Sinisa Odorjan und dieser scort per Kopf zum Anschlusstreffer. Also wieder mit Hoffnung in die Kabine, die aber bald nach Wiederbeginn wiederum böse erschüttert wurde.

Gerade mal vier Minuten waren in Hälfte zwei gespielt, man lässt die Heimschuher Nr. 10 ungehindert den Ball annehmen und aus 20 oder 22 Metern abziehen. Ein satter Schuss in die - vom Goalie aus gesehen – rechte Ecke und es steht 1:3.

In Minute 61 keimt abermals Hoffnung auf, Foul am durchgebrochenen Michael Fraissler und Sinisa Odorjan versenkt den dafür verhängten Elfmeter zum 2:3.

Aber anstatt jetzt auf den Ausgleich zu drängen, lediglich unschöne Szenen und wieder einige „Dummheiten“ auf Kainach Seite.

Zuerst stürmt der Heimschuher Trainer nach dem Elfertreffer auf das Spielfeld, um Schiri Zangerle seinen Unmut kundzutun, als sich die Gemüter etwas beruhigt hatten „Hecht Nr. 1“: Thomas Eisner lässt im Strafraum das Bein stehen, ein unnötiger, aber völlig gerechtfertiger Foulelfer: Martin Scherz errät die richtige Ecke und kann den Strafstoss parieren…..aber der Referee lässt den Penalty wiederholen, was war passiert? „Lapsus Nr. 2“: Patrick Stoff war lange vor dem Elferschuss in den Strafraum gelaufen, deswegen das Ganze von vorn und diesmal trifft der Heimschuher Reinegger souverän (74.).  Gleich darauf ein Brutalo-Foul desselben an Gerald Sorger und die „Ampelkarte“ (75.)war die logische Folge. Dies erzürnt wohl seinen Mannschaftskollegen mit der Nr. 8 über alle Maßen, was er allzu deftig zum Ausdruck bringt, der nächste Ausschluss (76.), diesmal „reinrot“.

Wer jetzt in der Schlussphase wegen der Dezimierung der Gäste einen Sturmlauf auf deren Gehäuse erwartet hatte, wurde enttäuscht, das wirklich traurige an der Partie, denn in fast zwanzig Spielminuten (inkl. Nachspielzeit) konnte man die 9 Heimschuher nicht einmal in Bedrängnis bringen…..

Ein in allen Belangen unrühmliches Spielende brachte die Bierdusche, die dem Schiri beim Abgang durch einen „Fan“ vom Balkon des Vereinsgebäudes verabreicht wurde, was wohl eine saftige Geldstrafe für den Verein nach sich ziehen wird.